Suomussalmi ist eine Gemeinde mit knapp 10 000 Einwohnern, bekannt für ihre Wildmarklandschaft und die ausgezeichneten Möglichkeiten, sich mit der Natur zu beschäftigen. Im Osten grenzt die Gemeinde an Russland. Dieser Grenze folgt eine Wildmarkwanderroute, die durch die Grenznähe ein besonderes Flair hat.
Weitere interessante Sehenswürdigkeiten von Suomussalmi sind die mehrere Tausend Jahre alten Felsmalereien in Hossa und die Schauplätze, Gedenkstätten und Gegenstände des Finnisch-Sowjetischen Winterkriegs 1939–40. Über eine der wichtigsten Schlachten dieses Kriegs und der finnischen Kriegsgeschichte, die das Leben in Suomussalmi stark beeinflusst hat, informiert die Ausstellung „Der Winterkrieg in Suomussalmi“ im Museum Raatteen Portti. An der Straße nach Raate befinden sich auch ehemalige Kampfschauplätze sowie Gedenkstätten.
Im Sommer werden Kreuzfahrten auf dem schönen Kiantajärvi-See angeboten, auf denen über Leben und Werk des Schriftstellers Ilmari Kianto berichtet wird.
Die einzigen noch bewohnten weißmeerkarelischen Dörfer auf finnischer Seite, Kuivajärvi und Hietajärvi, liegen in Suomussalmi, ganz an der Grenze. Als Dienstleistungszentrum der beiden Dörfer dient das nach der Runensängerin Domna Huovinen benannte Haus Domnan Pirtti im weißmeerkarelischen Stil. Es wurde zum Gedenken an die Frauen und Männer erbaut, die noch die alten Runen- und Klagegesänge beherrschten und sie uns überliefert haben.
Außergewöhnliche und sehr interessante Sehenswürdigkeiten sind die in die Landschaft integrierten Musikinstrumente „Klingender Wald“ (Soiva Metsä) in Kaunisniemi und das fast tausendköpfige „Stille Volk“ (Hiljainen kansa) an der Nationalstraße 5. Die farbenfrohe Installation steht seit 1994 auf ihrem Feld und lässt Passanten innehalten.
Weitere Informationen über Suomussalmi: www.suomussalmi.fi